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Ausgabe


20080508.V1

www.lindner-essen.de

... mehr für Insider:

Nach ursprünglicher, offiziell nie widerrufener Planung soll die Stadtbahnlinie U17 nicht nur die südwestlichen Stadtviertel einschließlich der Margarethenhöhe erschließen, sondern auch das nur 1500 meter weiter südwestlich gelegene Hotel- und Dienstleistungs-Gebiet: Es besteht aus der Hauptverwaltung des in Essen ansässigen KARSTADT-Konzerns, Bürokomplexen der Firmen Krupp-Thyssen und IBM , einem Hotel von Rang und dem zuletzt hinzugetretenen "Büropark Bredeney”.

So würde die U17 dieses Gewerbegebiet an die Essener Inenstadt anbinden ...

Dieses Areal beherbergt hunderte von Arbeitsplätzen. Deren verkehrstechnisch so wünschenswerte Anbindung durch einen Restabschnitt der U17 - technisch einfach, trotz bekannter Probleme finanziell sehr wohl machbar. Dieses Ziel jedes vernünftigen Verkehrsplaners bleibt indessen auf der Strecke: Ein Geheimnis Essener Kommunalpolitik ...

 Statt diese höchst vernünftige Maßnahme zu einem geordneten Abschluß zu bringen, gaukeln bestimmte Lokalpolitiker ihrem Wahlvolk von Zeit zu Zeit anderen, panerisch abenteuerlichen Aktivismus vor: Danach soll die Stadtbahnlinie U11 vom jetzigen Endbahnhof "Gruga" - gemäß Vorstellungen der siebziger Jahre, als Fördermittel nur so sprudelten - in mehrfacher Tiefenlage weitergeführt werden. Zu welchem Ziel aber, - das bleibt meist im Ungewissen! Eingeweihte wissen indes, daß diese Träume ausgerechnet in Essen keineswegs nur am Geld scheitern ... 

Nur wirkliche Insider wissen um ärgerliche lokal-politische Hintergründe.

Diesen Part werde ich rechtzeitig zur bevorstehenden Kommunalwahl also aktualisieren.

20040625

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